In diesem Interview berichtet der Forscher und Autor, wie er sich auf Expeditionen vorbereitet, was er unterwegs erlebt hat und ob man ihn auf seinen Reisen begleiten kann




e-mail Adresse

Erich von Däniken, kamen Sie auf Ihren Reisen manchmal in gefährliche Situationen?

EvD: "Ja, manchmal war es schon brenzlig. So war ich Mitte der 1970er Jahre zum Beispiel mit meinem damaligen Mitarbeiter im Wüstengebiet zwischen Pakistan und dem Iran unterwegs. Beim letzten Militärposten vor der Grenze wurde uns dringend abgeraten weiterzufahren, da das Gebiet voller Terroristen sei. Doch wir hatten keine Wahl und ratterten mit unserem Range Rover über die holprige Piste ins unwegsame Wüstengebiet. Plötzlich versperrte uns eine Gruppe junger Männer mit Maschinenpistolen den Weg und wir bekamen einen gehörigen Schreck. Eine Sofortbildkamera rette uns damals wohl vor grösseren Schwierigkeiten."


Wie das?

"Ich hatte so ein Ding dabei und holte es hervor. Beim Anblick der Kamera warfen sich die Burschen prompt mit ihren MPs in Pose und waren dann völlig fasziniert, dass man die Bilder nach wenigen Minuten bereits in den Händen hielt. So etwas hatten sie noch nie gesehen. Also machte ich von jedem ein Foto, drückte ihnen am Schluss die Kamera in die Hand und verabschiedete mich ganz schnell."


Die Orte, die Sie in ihren Büchern beschreiben, haben Sie alle selbst besucht. Wie suchen Sie sich ihre Reiseziele aus?

"Oft fängt es damit an, dass ich in Überlieferungen alter Völker oder in Fachbüchern über fremde Kulturen etwas lese, das mich fasziniert. Oder ich bekomme Briefe von Lesern aus aller Welt, die mich auf einen Mythos oder ein Vergangenheitsrelikt in ihrer Gegend hinweisen. Dann fange ich an weiterzuforschen, suche nach Bildern und Texten zum Thema, studiere die wissenschaftlichen Quellen. Finde ich die Sache dann immer noch spannend, setzte ich den Ort auf meine nächste Reiseliste."


Wie reagieren die Leute vor Ort, wenn Erich von Däniken auftaucht?

"Die Einheimischen sind mir gegenüber oft positiv eingestellt. So bin ich zum Beispiel vor einigen Jahren zu meiner grossen Verblüffung Ehrenbürger des peruanischen Städtchens Nazca geworden, da meine Bücher erheblich dazu beigetragen haben, dass der Fremdenverkehr vor Ort floriert."


Und die Behörden?

"Probleme gab es nie, und manchmal waren die offiziellen Stellen auch sehr hilfreich. Zum Beispiel wollte ich vor vielen Jahren an einen Ort mitten im kolumbianischen Dschungel, der Buritaca heisst. Da diese Ruinen mitten im Drogengebiet liegen, konnte man damals nur mit offizieller Genehmigung dorthin. Die bekam ich nach einigem Hin und Her auch, von einem Luftwaffengeneral in Bogota. Ein Militärhelikopter flog mich sogar nach Buritaca und setzte mich, mutterseelenallein, in der verlassenen Stätte ab."


Kann man Sie auf ihren Reisen begleiten?

"Ich reise hin und wieder mit Gruppen zu archäologisch interessanten Zielen in verschiedenen Ländern. Die meisten dieser Reisen werden von der A.A.S., der Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI organisiert."


 

Second, Alien Life Form May Exist on Earth, States Report in Astrobiology Journal 
 


New Tools to Study Extrasolar Planets - NASA Astrobiology Institute, March 23, 2005
 


 

 

 

Über EvD | Bücher | Videos, DVDs, CDs | TV, Radio & Vorträge | Expeditionen & Reisen
Forschung & Wissenschaft
| Medien & Galerie | Erlebnispark | FAQs | Kontakt